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Neues Wissen im Gepäck: Alexandra Heymann besteht Prüfung zur IHK-zertifizierten Projektleiterin

Ein Intensivkurs, der sich gelohnt hat: Alexandra Heymann besteht die Prüfung zur Projektleiterin an der IHK zu Dortmund mit einem tollen Ergebnis von 98,6 %. Die 27-Jährige (Bildmitte), die als Projektsupport im Geschäftsleitungsbereich Nord tätig ist, hat sich zwei Wochen intensiv damit beschäftigt, wie ein Projekt erfolgreich geplant und durchgeführt werden kann.

2018-05-02 11:06

Neues Wissen im Gepäck: Alexandra Heymann besteht die Prüfung zur IHK-zertifizierten Projektleiterin

Eschborn, 09. Mai 2018

Ein Intensivkurs, der sich gelohnt hat: Alexandra Heymann besteht die Prüfung zur Projektleiterin an der IHK zu Dortmund mit einem tollen Ergebnis von 98,6 %. Die 27-Jährige (Bildmitte), die als Projektsupport im Geschäftsleitungsbereich Nord tätig ist, hat sich zwei Wochen intensiv damit beschäftigt, wie ein Projekt erfolgreich geplant und durchgeführt werden kann.

Nun ist die staatlich geprüfte Betriebswirtin für Hotellerie und Gastronomie wieder zurück im Tagesgeschäft, in dem sie seit dem 01. März 2017 die erfahrenen Projektleiter vorwiegend in gastronomischen Projekten unterstützt. Die tägliche Arbeit bedeutet für die CURATIS-Mitarbeiter sich immer wieder auf neue Charaktere, besondere Anforderungen und komplexe Rahmenbedingungen einzustellen. Und genau das ist es, was Alexandra Heymann an ihrem Job so gefällt, und sagt: „Ich mag die Abwechslung und die neuen Herausforderungen, die jedes Projekt bietet.“

Auf die Frage wie und wo sie ihr Gelerntes in Zukunft anwenden könne und was sie unter erfolgreichem Projektmanagement verstehe, antwortet Heymann: „Ich werde versuchen meine neuen Kenntnisse bei jedem Projekt einzusetzen. Vor allem was die Strukturen und die Zeitplanung angeht. Ein Projekt ist für mich dann erfolgreich, wenn man mit dem zu Anfang aufgestellten Zeitplan sowie Budget zum gesetzten Endtermin fertig wird und obendrein noch Kundenzufriedenheit erreicht.“

Wir wünschen Frau Heymann bei der Planung, Umsetzung und Erreichung ihrer Ziele alles Gute und sagen herzlichen Glückwunsch! 

 

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„Vom Hinterhof an den Point of Care“

Curatis-Umfrage: Kliniken wollen die Krankenhausapotheke aufwerten

Deutschlands Kliniken wollen ihre Krankenhausapotheke besser für die Zukunft aufstellen. Das hat eine Marktumfrage der Eschborner Ingenieurs- und Projektmanagementgesellschaft Curatis unter 500 Krankenhäusern ergeben. Zu den geplanten Organisationsveränderungen, die drei Viertel der befragten Häuser mit einer Größe von mehr als 650 Betten für ihre Apothekenleistungen anstreben, zählt unter anderem die Einführung eines Unit-Dose-Systems.

2018-03-01 12:02

„Vom Hinterhof an den Point of Care“

Curatis-Umfrage: Kliniken wollen die Krankenhausapotheke aufwerten

Eschborn, 1. März 2018 - Deutschlands Kliniken wollen ihre Krankenhausapotheke besser für die Zukunft aufstellen. Das hat eine Marktumfrage der Eschborner Ingenieurs- und Projektmanagementgesellschaft Curatis unter 500 Krankenhäusern ergeben. Zu den geplanten Organisationsveränderungen, die drei Viertel der befragten Häuser mit einer Größe von mehr als 650 Betten für ihre Apothekenleistungen anstreben, zählt unter anderem die Einführung eines Unit-Dose-Systems.

Die patientenindividuelle Arzneimittelversorgung (Unit Dose) ist eine von vielen Maßnahmen, mit denen Kliniken, die eine eigene Apotheke betreiben, ihre Leistungen aufwerten wollen. „Der Stellenwert der Krankenhausapotheke für die Reputation und das Image einer Klinik wächst“, beobachtet Curatis Geschäftsführer Norbert Werner Lenhard. So rücke die Arzneimittelsicherheit immer stärker in den Fokus des medizinischen Versorgungsauftrages. Dadurch werde die Rolle der Apotheke weiter aufgewertet: vom Beschaffer und Verteiler von Arzneimitteln hin zum Garanten für eine risikofreie medizinische Patientenversorgung.

Einsatz fallbezogener Software

„Die Krankenhausapotheke muss heute als zentraler Bestandteil eines integrierten Prozess- und Qualitätsmanagements verstanden werden“, so Lenhard über den Bedeutungszuwachs der Arzneimittelversorgung. Die Krankenhausapotheke rücke vom „Hinterhof“ an den Point of Care vor.

Wegbereiter dieser Entwicklung ist im Kern die Digitalisierung und Individualisierung der Medikamenten- und Arzneimittelversorgung. So tendieren drei Viertel der großen Krankenhäuser bei der Medikamentenerfassung künftig zum Einsatz einer patienten- und fallbezogenen Software. Selbst bei den Grund- und Regelversorgern wollen mehr als die Hälfte der befragten Häuser mehr Patientensicherheit durch den Einsatz moderner IT-Lösungen im Medikationsprozess gewinnen.

GMP ist nicht immer Praxis

Gleichzeitig dokumentiert das Ergebnis der Curatis-Umfrage auf verschiedenen Feldern Nachholbedarf. So besitzen längst nicht alle teilgenommenen Krankenhausapotheken ein GMP-Zertifikat. Sie folgen somit nicht den standardisierten Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktabläufe und -umgebung zur Herstellung von Arzneimitteln nach der „Good Manufacturing Practice“. Selbst bei den Maximalversorgern, die in allen Fällen eigene Zytostatika herstellen, ist das Zertifikat, das der Apotheke eine gute Herstellungspraxis für Arzneimittel bescheinigt, nicht durchgehend anzutreffen.

Wirtschaftliche Optimierungsansätze offenbart der Blick auf die Vergabepraxis: Nur ein geringer Teil der befragten Krankenhäuser schreiben ihre Apothekenleistungen öffentlich aus. „Hier könnten Krankenhäuser deutliche Einsparpotenziale realisieren und ihre Medikamenten- und Arzneimittelversorgung bei einem optimierten Personaleinsatz zugleich an ihre Bedarfe anpassen“, ist Lenhard überzeugt. Mehr Effizienz könnte beispielsweise durch Systeme zur elektronischen Verordnungsunterstützung erzielt werden. Digitale Bestellvorgänge auf Stationen werden hingegen bereits von allen befragten Krankenhäusern genutzt.

Die Preise verhandelt der Apotheker

Bis zu zehn Millionen Euro haben Maximalversorger im Jahr 2016 für Arzneimittel ausgegeben; bei Krankenhäusern der Schwerpunktversorgung waren es rund fünf Millionen Euro, bei Häusern der Grund- und Regelversorgung deutlich weniger als eine Million Euro. In der Mehrzahl der Fälle verhandelt der Apotheker und/oder der Einkauf die Preise mit den Lieferanten. Nur ein geringer Teil der befragten Krankenhäuser lässt die Preise von externen Partnern, beispielsweise von Einkaufsgesellschaften, verhandeln

„Die Zukunft gehört einer Medikamentenversorgung, die steigende Qualitäts- und Serviceansprüche mit hohem Kostenbewusstsein verbindet “, sagt Lenhard. Der Krankenhausapotheker von morgen sei nicht mehr ausschließlich Pharmazeut, sondern vielmehr ein ganzheitlich denkender Prozessmanager.

 

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Helfen, wo es nötig ist: CURATIS spendet für Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen.

„Wir machen Kinder stark fürs Leben!“ – mit diesem Motto hatte die Eschborner Ingenieurs- und Projektmanagementgesellschaft CURATIS ihre Kunden und Mitarbeiter zum Jahreswechsel darauf aufmerksam gemacht, dass sie zu Weihnachten von Sachgeschenken absieht und stattdessen die Arbeit der Arche des Christlichen Kinder- und Jugendwerkes e.V. unterstützt.

2018-02-16 11:35

Helfen, wo es nötig ist: CURATIS spendet für Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen.

„Wir machen Kinder stark fürs Leben!“ – mit diesem Motto hatte die Eschborner Ingenieurs- und Projektmanagementgesellschaft CURATIS ihre Kunden und Mitarbeiter zum Jahreswechsel darauf aufmerksam gemacht, dass sie zu Weihnachten von Sachgeschenken absieht und stattdessen die Arbeit der Arche des Christlichen Kinder- und Jugendwerkes e.V. unterstützt.

Nun war es endlich soweit: CURATIS Geschäftsführer Franz Kissel (rechts im Bild) freut sich einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro an Daniel Schröder übergeben zu können.

„Mit dieser finanziellen Unterstützung können wir dafür sorgen, dass unsere Kinder der Nordwest-Arche eine Woche lang ein warmes Mittagessen bekommen“, so die Regionalleitung der Arche Frankfurt.

Das Kinderprojekt „Die Arche“ sorgt nicht nur in der Adventszeit für leuchtende Kinderaugen, rund ums Jahr stehen den Kindern samt Familienangehörigen die zahlreichen Angebote offen. Hierzu gehören beispielsweise Tanzprojekte, Theaterkurse sowie zahlreiche Sportangebote, um die Freizeit der Kinder zu gestalten. Ebenso wichtig für die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen ist es, die Familien bei der täglichen Versorgung zu unterstützen.

Egal ob Frühstück, Mittag- oder Abendessen, die Kinder der Arche werden mit gesunden, vollwertigen und ausgewogenen Mahlzeiten versorgt – so auch dieses Mal.

Über das Kinderprojekt „Die Arche“ Christliches Kinder- und Jugendwerk e.V.

Die Arche engagiert sich besonders für Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen. Begonnen hat unsere Arbeit 1995 in Berlin auf Initiative von Pastor Bernd Siggelkow. Mittlerweile ist sie an mehr als 20 Standorten in Deutschland aktiv und erreicht bis zu 4.000 Kinder und Jugendliche mit ihren Angeboten. Auch in der Schweiz und Polen gibt es die Initiative inzwischen.

 

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Doris Port feiert 10-jähriges Dienstjubiläum

Es war ein kalter, sonniger Tag als Doris Port (Bildmitte) zum ersten Mal die Türen des Eschborner Büros der CURATIS GmbH öffnete. Sie sei ganz schön aufgeregt gewesen, erinnert sich die gebürtige Kolumbianerin noch heute.

2018-02-07 11:31

Doris Port feiert 10-jähriges Dienstjubiläum

Es war ein kalter, sonniger Tag als Doris Port (Bildmitte) zum ersten Mal die Türen des Eschborner Büros der CURATIS GmbH öffnete. Sie sei ganz schön aufgeregt gewesen, erinnert sich die gebürtige Kolumbianerin noch heute.

Die Aufregung von damals hat sich nun – 10 Jahre später – vollständig gelegt. Die Mutter von vier erwachsenen Kindern brachte bereits bei Ihrem Antritt 2008 so einiges an Erfahrung mit.

So wunderte es niemanden, dass sich die Räumlichkeiten am Rathausplatz auch ohne Leistungsverzeichnis stets in einwandfreiem Reinigungszustand befanden.

Keine Spinnenweben an der Decke, kein Staub auf den Fensterbänken, keine Griffspuren an den Türen – Respekt. Von einem solchen Ergebnis können manche Gesundheitseinrichtungen nur träumen. Vielleicht hat sich Frau Port das ein oder andere von ihren Kollegen aus dem Projektmanagement abgeschaut, schließlich gehört die Reorganisation in der Gebäudereinigung zu den Kernkompetenzen von CURATIS.

Für Ihr Engagement und Ihre gründliche Arbeitsweise in den letzten zehn Jahren möchten wir uns bei Doris Port ganz herzlich bedanken!

 

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Holger Salomon zum Geschäftsleiter ernannt

Holger Salomon (51, im Bild links) hat zum Jahresanfang die Geschäftsleitung des Bereichs Nord bei der Eschborner Ingenieurs- und Projektmanagementgesellschaft CURATIS übernommen.

2018-01-30 11:22

Holger Salomon zum Geschäftsleiter ernannt

Holger Salomon (51, im Bild links) hat zum Jahresanfang die Geschäftsleitung des Bereichs Nord bei der Eschborner Ingenieurs- und Projektmanagementgesellschaft CURATIS übernommen.

Der staatlich geprüfte Betriebswirt und zertifizierte Projektmanager ist Spezialist für die Optimierung von nichtmedizinischen Prozessen in Kliniken und Pflegeeinrichtungen; von der Verpflegung über die Haus-wirtschaft bis hin zur Logistik. Salomon ist nach verschiedenen Karriere-Stationen in Führungspositionen in den Bereichen Operative, Sales und Marketing, unter anderem als Geschäftsführer eines Dienstleistungs-unternehmens für Catering, Reinigung und Sicherheit, im März 2016 als Projektleiter bei CURATIS eingestiegen.

Neben der erfolgreichen Führung einiger Großprojekte in Nordrhein-Westfalen konzentriert sich der gebürtige Schleswig-Holsteiner nun auf den Ausbau der CURATIS-Aktivitäten in Norddeutschland.

CURATIS-Geschäftsführer Michael Cammann (im Bild rechts) freut sich über die positive Entwicklung und sichert seine volle Unterstützung für den Aufbau der neuen Geschäftsleitung NORD zu. „Unser Ziel ist es Führungspositionen bei CURATIS intern zu besetzen. Mit Herrn Salomon haben wir einen versierten Generalisten für unsere Leistungsfelder gefunden und ihn innerhalb den letzten Jahren auf die neue Aufgabe intensiv vorbereitet.“

Mit Ernennung des Facility Management-Spezialisten Salomon zum Geschäftsleiter stärkt CURATIS die Beratungsexpertise im Bereich der Organisation und Planung von Prozessen in Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Das 1999 von Franz Kissel gegründete Unternehmen beschäftigt 40 fest angestellte Mitarbeiter, darunter Medizintechniker, Architekten, Ingenieure, Küchenmeister, Physiotherapeuten, sowie Kranken- und Altenpfleger. Mehr als 600 Klinik-Projekte in Deutschland wurden seit Gründung von CURATIS umgesetzt. Zu den Auftraggebern zählen große kommunale und freigemeinnützige Krankenhäuser, Universitätskliniken, Klinik-Verbünde sowie Privatkliniken und Pflegeeinrichtungen

 

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Eine Ära geht zu Ende - Marion Schork geht in den Ruhestand

Nach über 13 Jahren geht Marion Schork, Assistentin der Geschäftsführung und somit rechte Hand von Firmengründer Franz Kissel, in den wohlverdienten Ruhestand.

2018-01-25 11:17

Eine Ära geht zu Ende - Marion Schork geht in den Ruhestand

Nach über 13 Jahren geht Marion Schork, Assistentin der Geschäftsführung und somit rechte Hand von Firmengründer Franz Kissel, in den wohlverdienten Ruhestand.

Marion Schork war die „Gute Seele“ von CURATIS und des Center of Competence in Eschborn.

Stets als Erste im Büro sorgte sie sich um das Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von CURATIS im gesamten Bundesgebiet.

Frau Schork war maßgeblich an der Erarbeitung wertvoller Controllinginstrumente beteiligt und unterstützte die Geschäftsführung, diese über die Jahre kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Sie organisierte in ihrer einzigartigen Art 50 Geschäftsführermeetings, 43 Fachtagungen, 18 Strategieforen, 11 Verkaufsmeetings sowie zahlreiche weitere Events. Auch für unsere Kunden hatte sie stets ein offenes Ohr und begegnete diesen jederzeit freundlich und hilfsbereit. Ohne Sie wäre in der Organisation von Kundenterminen, Angeboten und Geburtstagskarten sicher so einiges schief gelaufen.

Vor allem Franz Kissel muss sich erst an die neue Situation gewöhnen. Er gibt bei der feierlichen Verabschiedung vor einer Woche offen zu, er wisse noch nicht, wie er seine Aufgaben zukünftig ohne „seine Chefin“ erledigen soll. Sie selbst hat schon eine neue Berufung gefunden: Ab dem 1. Februar 2018 wird sie als Facility Managerin das Eigenheim in Schuss halten.

Liebe Frau Schork, wir möchten uns bei ihnen für das außerordentliche Engagement und die persönliche Arbeitsbereitschaft bedanken! Wir wünschen ihnen einen gesunden und aktiven Ruhestand.

Und hoffen, dass sie das CURATIS-Team immer in guter Erinnerung behalten!

Alles Gute!

 

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Angelika Wehage: Von der Praktikantin zur Projektleiterin

Nächster Karrieresprung für Angelika Wehage.

2018-01-23 01:00

Angelika Wehage: Von der Praktikantin zur Projektleiterin

Nächster Karrieresprung für Angelika Wehage.

Vor genau zwei Jahren kam die studierte Gesundheitsökonomin (B.A.) als Praktikantin zu CURATIS, übernahm bereits nach kurzer Zeit den Projektsupport und ist seit Jahresanfang Projektleiterin in unserem Unternehmen. Damit warten viele spannende und herausfordernde Aufgaben auf die zertifizierte Projektleiterin (IHK Frankfurt).

Bei den Teilprojekten GAP-MG, MZA-TV und den Projekten JEK und SPW konnte sie schon Verantwortung übernehmen. „So ganz nebenbei“ setzt sie übrigens noch ein berufsbegleitendes Masterstudium an der Carl Remigius Medical School in Frankfurt drauf.

Wir freuen uns schon auf Ihre nächsten Karriereschritte bei CURATIS, liebe Frau Wehage. Doch zunächst einmal wünschen wir einen guten Start als Projektleiterin!

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Anmeldung zur Clinic Tour: Das neue Vergabemanagement am 29.09.2017 in Eschborn

Kein Text vorhanden, nur ein Flyer.

2017-09-15 02:00

Anmeldung zur Clinic Tour: Das neue Vergabemanagement am 29.09.2017 in Eschborn

Kein Text vorhanden, nur ein Flyer.

 

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Bürgermeister Geiger zu Gast bei CURATIS

Ende April hat Bürgermeister Mathias Geiger die Eschborner Firma CURATIS besucht und dem Geschäftsführer Franz Kissel zu dem erfolgreich verlaufenen Teilumzug und den neuen, sehr modernen Räumlichkeiten in der Neuen Stadtmitte Eschborn gratuliert.

2017-05-15 02:00

Bürgermeister Geiger zu Gast bei CURATIS

Ende April hat Bürgermeister Mathias Geiger die Eschborner Firma CURATIS besucht und dem Geschäftsführer Franz Kissel zu dem erfolgreich verlaufenen Teilumzug und den neuen, sehr modernen Räumlichkeiten in der Neuen Stadtmitte Eschborn gratuliert.
 
CURATIS erbringt Ingenieur- und Projektmanagement-Leistungen für Spezialimmobilien von Krankenhäusern, Kliniken, Senioren- und Pflegeeinrichtungen, Universitäten, Hochschulen sowie öffentlichen und sozialen Einrichtungen. Die Firma ist seit vielen Jahren in Eschborn ansässig und hat eine weitere Dependence am Rathausplatz 12-14, also in unmittelbarer Nähe zu den neuen Büros.
Vermieter in der Neuen Stadtmitte ist ein Tochterunternehmen der Stadt Eschborn, das Gemeinnützige Wohnungsunternehmen, kurz GWE. Dort fungiert Bürgermeister Geiger als Aufsichtsratsvorsitzender und ist u.a. federführend für den Neubau der demnächst entstehenden Seniorenimmobilie an der "Rappkreuzung" verantwortlich.

Quelle: http://www.eschborn.de/aktuelles/detail/News/buergermeister-geiger-zu-gast-bei-curatis

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Entscheiderfabrik nimmt Michael Cammann in den Kreis der empfohlenen Berater auf

Eschborn, 3. Mai 2017 - Die Entscheiderfabrik, treibende Kraft der digitalen Transformation von

Informations- und Managementprozessen in der deutschen Kliniklandschaft, hat Michael Cammann (53, Foto) in den Kreis der empfohlenen Berater aufgenommen. Cammann, Geschäftsführer der Eschborner Ingenieurs- und Projektmanagementgesellschaft Curatis, erweitert das jetzt aus 27 führenden Köpfen gebildete Beraterpanel um die Expertise im technischen Betrieb von Krankenhäusern.

2017-05-15 02:00

Gesundheitswirtschaft: Entscheiderfabrik nimmt Curatis Geschäftsführer Michael Cammann in den Kreis der empfohlenen Berater auf

Eschborn, 3. Mai 2017 - Die Entscheiderfabrik, treibende Kraft der digitalen Transformation von Informations- und Managementprozessen in der deutschen Kliniklandschaft, hat Michael Cammann (53, Foto) in den Kreis der empfohlenen Berater aufgenommen. Cammann, Geschäftsführer der Eschborner Ingenieurs- und Projektmanagementgesellschaft Curatis, erweitert das jetzt aus 27 führenden Köpfen gebildete Beraterpanel um die Expertise im technischen Betrieb von Krankenhäusern.

 

„Unsere Idee lebt davon, immer wieder Themen zu identifizieren, die der Schlüssel zur Optimierung von Geschäftsprozessen in Krankenhäusern sind und diese im Dialog mit Entscheidern voranzutreiben“, sagt Dr. Pierre-Michael Meier, Gründer des im Jahr 2006 gestarteten Inkubators bzw Arbeits- und Kommunikationsplattform und stellvertretender Sprecher im Initiativ-Rat der Entscheiderfabrik. „Mit Michael Cammann haben wir einen Experten für die technische Seite der Prozessoptimierung gewinnen können. Ich bin schon jetzt gespannt für welche fünf Berater wir Verbandsvertreter uns auf dem Deutschen Krankenhaustag / MEDICA 2017 als Projektleiter für die IT-Schlüssel-Themen 2018 entscheiden werden.“

 

Zu den Kommunikationsinstrumenten der Entscheiderfabrik zählen Veranstaltungsformate wie der Themen-Wettbewerb auf dem Entscheider-Event, auf dem Digitalisierungsprojekte identifiziert und in die Praxis umgesetzt werden. Über ihre Digital-Offensive will die Plattform die Modernisierung von IT und Medizintechnik in Krankenhäusern unterstützen. Förderer der Entscheiderfabrik sind aktuell 32 Verbände, mehr als 800 Klinik-Standorte, über 100 Industrieunternehmen und von den Verbänden gewählte Beratungshäuser.

 

Der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb hinter der Plattform Entscheiderfabrik ist die GuiG – Gesellschaft für Unternehmensführung und IT-Service-Management in der Gesundheitswirtschaft GmbH, Grevenbroich.

 

Über CURATIS 

Die CURATIS GmbH, Eschborn, ist eine auf die Gesundheitswirtschaft spezialisierte, unabhängige Ingenieurs- und Projektmanagementgesellschaft, die seit 1999 die Ökonomie und Effizienz von Arbeitsabläufen in deutschen Kliniken und Pflegeeinrichtungen analysiert und optimiert.

Das von Franz Kissel gegründete Unternehmen beschäftigt 40 fest angestellte Mitarbeiter, darunter Medizintechniker, Architekten, Ingenieure, Küchenmeister, Physiotherapeuten, sowie Kranken- und Altenpfleger. Das Leistungsspektrum der CURATIS GmbH umfasst die Planung von Prozessabläufen sowie die Projektumsetzung in den Geschäftsbereichen Health Care und Senior Living. Es ist nicht nur auf die Optimierung von Arbeitsabläufen ausgerichtet, sondern integriert auch die Planung und den Bau von Krankenhausküchen, Laboren und OP's. 

Mehr als 500 Klinik-Projekte in Deutschland wurden seit Gründung von CURATIS umgesetzt. Zu den Auftraggebern zählen große kommunale und freigemeinnützige Krankenhäuser, Universitätskliniken, KlinikVerbünde sowie Privatkliniken. 

 

Kontakt Reinhard Pfeiffer (Pressesprecher): 

E-Mail: Reinhard.pfeiffer@3fkommunikation.de

 

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Curatis: Investitionsfähigkeit von kommunalen Kliniken sinkt dramatisch

Eschborn, 15. November 2016 – Viele Kliniken in Deutschland stehen vor der Pleite.

Das betrifft vor allem kommunale Häuser in strukturschwachen Regionen wie dem Saarland und im benachbarten Rheinland-Pfalz. Vor wenigen Wochen hat das Evangelische Krankenhaus Zweibrücken geschlossen. Grund: Finanzielle Probleme.

 

2016-11-15 01:00

CURATIS: „Investitionsfähigkeit von kommunalen Kliniken sinkt dramatisch“

Eschborn, 15. November 2016 – Viele Kliniken in Deutschland stehen vor der Pleite.

Das betrifft vor allem kommunale Häuser in strukturschwachen Regionen wie dem Saarland und im benachbarten Rheinland-Pfalz. Vor wenigen Wochen hat das

Evangelische Krankenhaus Zweibrücken geschlossen. Grund: Finanzielle Probleme. 

 

„Die Investitionsfähigkeit der rund 2000 Kliniken in Deutschland sinkt dramatisch“, sagt Kai Hafermann, Geschäftsführer der Ingenieurs- und

Projektmanagementgesellschaft Curatis GmbH aus Eschborn bei Frankfurt, die bundesweit seit mehr als 15 Jahren die Kostenstrukturen von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen unter die Lupe nimmt. „Es sind zu wenig Eigenmittel vorhanden, um dringend anstehende Sanierungsmaßnahmen in den Häusern voranzutreiben. Drei von vier Kliniken in Deutschland sind nicht ausreichend investitionsfähig.“  

 

Die Ursachen liegen laut Hafermann nicht nur in der stetig rückläufigen öffentlichen

Förderquote, mit der die Bundesländer den Häusern unter die Arme greifen sollen, Stichwort: duale Finanzierung. Auch die häufig vorgeschobene „mangelnde Auslastung“ sei kein Grund, Kliniken schließen zu müssen. Die Ursachen für den dramatisch wachsenden Investitionsstau seien vielmehr in der betriebswirtschaftlichen Betrachtung der „Spezialimmobilie Krankenhaus“ zu suchen.

 

„Alle haben die Behandlungskosten auf dem Schirm, aber nur wenige denken auch an die Betriebskosten“, so Hafermann. „Dabei gehört die Bewirtschaftung des

Gebäudes und der damit verbundenen Unterhaltskosten zu den größten Kostenfressern im Klinikbudget.“

 

Energie, Küche, textile Versorgung, Reinigung, Medizintechnik: Rund ein Viertel der laufenden Kosten, die Kliniken zu tragen haben, müssen für die Bewirtschaftung der Immobilie aufgewendet werden. Blinde Investitionswut, mit der Kliniken beispielsweise ihren Gerätepark aufrüsten, bringen die Häuser jedoch häufig noch weiter in finanzielle Schieflage: Wer beispielsweise heute in einen neuen Lithotripter zur Stoßwellentherapie investiert, muss in den folgenden fünf Jahren mit Betriebskosten rechnen, die dreimal höher sind als der Anschaffungspreis.  

 

Der Ruf nach Investitionshilfen macht deutlich, wie dramatisch die Situation an vielen Standorten bereits ist. Marktexperten beziffern den Investitionsstau der

Krankenhäuser in Deutschland auf aktuell 27,8 Milliarden Euro (Quelle:

Krankenhaus-Rating-Report 2016). Da nur jeder zweite Euro für Investitionen aus

Fördermitteln stammt – die öffentliche Förderquote der Bundesländer liegt derzeit bei 2,7 Milliarden Euro pro Jahr –, müssen die Kliniken selbst aktiv werden, um ihre finanziellen Möglichkeiten zu stärken und ihre Defizite abzubauen. 

 

CURATIS hat in mehr als 500 Projekten die häufigsten Ursachen für Defizite im Krankenhausbetrieb analysiert:

 

Verschwendung in der Küche

In jeder zweiten Krankenhausküche agiert der Einkauf unabhängig von der Bettenbelegung. Benötigte Mengen für einen Beköstigungstag (BKT) werden falsch kalkuliert, Speisepläne schlecht geplant; Lebensmittel wandern in den Müll. 

 

Teure Wartungs- und Versorgungsverträge

In fünf von zehn Fällen arbeiten Kliniken in Deutschland nach CURATIS-Analyse mit überteuerten Wartungsverträgen für medizintechnische Geräte. Auch die Verträge mit Energieversorgen sind oft überteuert.

 

Fehlplanungen bei Um- und Neubauten

Zu wenig Betten auf der Station, zu lange Wege im Haus: Jede fünfte Klinik macht

Fehler bei der Planung von Neu- und Umbauten. Lange Wege kosten Zeit (und Personal), Stationen mit weniger als 30 Betten lassen sich kaum wirtschaftlich betreiben. 

Über CURATIS  

Die CURATIS GmbH, Eschborn, ist eine auf die Gesundheitswirtschaft spezialisierte, unabhängige Ingenieurs- und Projektmanagementgesellschaft, die seit 1999 die Ökonomie und Effizienz von Arbeitsabläufen in deutschen Kliniken und Pflegeeinrichtungen analysiert und optimiert.

Das von Franz Kissel gegründete Unternehmen beschäftigt 40 fest angestellte

Mitarbeiter, darunter Medizintechniker, Architekten, Ingenieure, Küchenmeister,

Physiotherapeuten, sowie Kranken- und Altenpfleger. Das Leistungsspektrum der

CURATIS GmbH umfasst das Engineering von Prozessen sowie die

Projektumsetzung in den Geschäftsbereichen Health Care, Senior Living sowie im Public Sector. Es ist nicht nur auf die Optimierung von Arbeitsabläufen ausgerichtet, sondern integriert auch die Planung und den Bau von Krankenhausküchen, Laboren und OP ́s. 

Mehr als 500 Klinik-Projekte in Deutschland wurden seit Gründung von CURATIS umgesetzt. Zu den Auftraggebern zählen große kommunale und freigemeinnützige Krankenhäuser, Universitätskliniken, Klinik-Verbünde sowie Privatkliniken. 

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Curatis: Teure Töchter Studie Servicegesellschaften

Eschborn, 8. März 2016 – Um Kosten zu sparen, lagern viele Krankenhäuser Reinigungs- und Gastrodienstleistungen in eigene Servicegesellschaften aus. Doch dieses interne Outsourcing rechnet sich nur bedingt. „Man kann davon ausgehen, dass die Hälfte der rund 450 krankenhauseigenen Service-GmbHs in Deutschland die angestrebten Einsparziele nicht erreicht“, sagt Norbert Werner Lenhard. Der Geschäftsführer der Ingenieurs- und Projektmanagementgesellschaft Curatis hat eine Studie zur Marktfähigkeit von Servicegesellschaften herausgebracht.

2016-03-15 01:00

Teure Töchter Curatis-Studie: Servicegesellschaften für Krankenhäuser rechnen sich nur bedingt

Eschborn, 8. März 2016 – Um Kosten zu sparen, lagern viele Krankenhäuser Reinigungs- und Gastrodienstleistungen in eigene Servicegesellschaften aus. Doch dieses interne Outsourcing rechnet sich nur bedingt. „Man kann davon ausgehen, dass die Hälfte der rund 450 krankenhauseigenen Service-GmbHs in Deutschland die angestrebten Einsparziele nicht erreicht“, sagt Norbert Werner Lenhard. Der Geschäftsführer der Ingenieurs- und Projektmanagementgesellschaft Curatis hat eine Studie zur Marktfähigkeit von Servicegesellschaften herausgebracht.

Die Idee klingt verlockend: Dienstleistungen, die nicht im Zentrum der
Patientenversorgung eines Krankenhauses stehen, werden komplett fremdvergeben oder an eigene Servicegesellschaften ausgelagert. „Soweit Häuser bei der Gründung von Servicegesellschaften ihre Funktion als Organmutter und
Mehrheitsgesellschafter behalten, müssen sie intern, im Organkreis, keine Mehrwertsteuer zahlen und können Mitarbeiter zu günstigeren Tarifen beschäften“, erläutert Lenhard die Vorteile einer eigenen Service GmbH.

Diese mit dem Geschäftsmodell verbundenen Tarifstrukturen und umsatzsteuerlichen Effekte haben in den vergangenen Jahren in größeren deutschen Kliniken zu dem Trend geführt, 100-Prozent-Gesellschaften zu gründen.
Nahezu 70 Prozent der von Curatis befragten Serviceunternehmen sind heute zu 100 Prozent in der Hand der Organmutter. Doch wie ist es um den Erfolg der dienstbaren Servicetöchter bestellt?

Dazu hat Curatis bundesweit 187 Krankenhäuser mit mehr als 250 Betten befragt, deren Servicegesellschaften ab 2001 gegründet worden waren. Das Ergebnis ist zweigeteilt: Während einige der Häuser angaben, mit Gründung der internen Service GmbH eine Qualitäts- und Prozesskostenoptimierung erzielt zu haben, bleiben andere hinter den selbst gesteckten Erwartungen zurück.

Das liegt nach Analyse der Eschborner Fachberater am sogenannten
Badewanneneffekt: „Nehmen Ausgaben bei Gründung einer Service GmbH zunächst ab und pendeln sich dann ein, steigen Kosten wieder an, wenn das
Tochterunternehmen nicht laufend überprüft wird“, erläutert Studienautor Lenhard.

So liegt nach dem Ergebnis der Studie das Kostenoptimierungspotenzial von Service
GmbHs, die vor dem Jahr 2010 gegründet wurden, bei durchschnittlich 15,3 Prozent. Lenhard: „Viele Servicegesellschaften werfen im Jahr hohe sechsstellige Summen aus dem Fenster, weil sie ineffizient arbeiten.“

Nicht selten versuchen die teuren Töchter, ihre Verluste mit Dienstleistungen für Dritte zu kompensieren, doch „die zusätzliche Auslastung von Servicegesellschaften, beispielsweise durch Schulessen, ist oft defizitär“, sagt Lenhard.

Aus Curatis-Sicht ist die Gründung einer Servicegesellschaft mit einer klassischen Make-or-Buy-Entscheidung verbunden: So bestehe neben der externen Vergabe oder der Gründung einer steueroptimierten Servicegesellschaft (überwiegend 100% GmbH) auch die Möglichkeit zur optimierten Eigenleistung. Lenhard: „In diesem Fall übernimmt das Klinikpersonal die anfallenden Aufgaben in Eigenregie.“

Weitere Informationen zur Curatis Studie „Marktfähigkeit von Servicegesellschaften“ unter werner.lenhard@curatis.de

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Curatis: Kai Hafermann rückt in Geschäftsführung auf

Eschborn, 29. Januar 2016 – Kai Hafermann (36, Foto), bislang Geschäftsleiter der Region Frankfurt bei Curatis, ist mit Beginn des neuen Jahres in die Geschäftsführung der Eschborner Ingenieurs- und Projektmanagementgesellschaft berufen worden.

2016-01-15 01:00

Curatis: Kai Hafermann rückt in Geschäftsführung auf

Eschborn, 29. Januar 2016 – Kai Hafermann (36, Foto), bislang Geschäftsleiter der Region Frankfurt bei Curatis, ist mit Beginn des neuen Jahres in die Geschäftsführung der Eschborner Ingenieurs- und Projektmanagementgesellschaft berufen worden.

Der examinierte Krankenpfleger und studierte Gesundheitsökonom mit MBA ist nach verschiedenen Karrierestationen als Unternehmensberater für Krankenhäuser im
Jahr 2009 als Projektleiter für die Bereiche technisches Gebäudemanagement, Medizintechnik, Apothekenversorgung und Unterhaltsreinigung bei Curatis eingestiegen. Mit Ernennung zum Geschäftsleiter kam 2013 die Verantwortung für weitere Bereiche hinzu, darunter die Entwicklung neuer Dienstleistungsprodukte und Märkte.

Kai Hafermann gilt als Experte für die Optimierungen von Sekundär- und
Tertiärprozessen sowie das strategische Kostencontrolling in Kliniken und sozialen
Einrichtungen wie Behinderteneinrichtungen. Er ist Dozent für „Effiziente
Prozessorganisation im Krankenhaus“ am Institut HCM – Health Care Management der Philipps-Universität Marburg.

Seit Anfang 2016 bildet er zusammen mit Michael Cammann, Norbert Werner Lenhard und Curatis-Gründer Franz Kissel die vierköpfige Geschäftsführung des bundesweit tätigen Unternehmens.
Die Curatis GmbH, Eschborn, ist eine auf die Gesundheitswirtschaft spezialisierte, unabhängige Ingenieurs- und Projektmanagementgesellschaft, die seit 1999 die Ökonomie und Effizienz von Arbeitsabläufen in deutschen Kliniken und
Pflegeeinrichtungen analysiert und optimiert. Das von Franz Kissel gegründete Unternehmen beschäftigt 40 fest angestellte Mitarbeiter, darunter Medizintechniker, Architekten, Ingenieure, Küchenmeister sowie ehemalige Kranken- und Altenpfleger.

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Folgekosten bei moderner Medizintechnik

Eschborn, 16. November 2015 – „Wissenschaft trifft Medizintechnik“: Unter diesem Motto steht das Kongressprogramm der Fachmesse MEDICA vom 16. bis 19. November in Düsseldorf. Ob neueste Bildgebungsverfahren, operative Unterstützung oder Laboreinrichtungen – die Anschaffung moderner Medizintechnik gewinnt für Krankenhäuser zunehmend an Bedeutung. Doch wie Analysen der Ingenieur- und Projektmanagementgesellschaft Curatis zeigen, werden oft die Folgekosten nicht bedacht, die solche Geräte über ihren gesamten Lebenszyklus verursachen. Mehr Sicherheit für die Budgetplanung von Kliniken verspricht die Investitionsplanung nach dem Lifecycle Costs-Ansatz.

2015-11-16 08:26

Curatis: Folgekosten bei moderner Medizintechnik dreimal höher als der Anschaffungspreis

Eschborn, 16. November 2015 – „Wissenschaft trifft Medizintechnik“: Unter diesem Motto steht das Kongressprogramm der Fachmesse MEDICA vom 16. bis 19. November in Düsseldorf. Ob neueste Bildgebungsverfahren, operative Unterstützung oder Laboreinrichtungen – die Anschaffung moderner Medizintechnik gewinnt für Krankenhäuser zunehmend an Bedeutung. Doch wie Analysen der Ingenieur- und Projektmanagementgesellschaft Curatis zeigen, werden oft die Folgekosten nicht bedacht, die solche Geräte über ihren gesamten Lebenszyklus verursachen. Mehr Sicherheit für die Budgetplanung von Kliniken verspricht die Investitionsplanung nach dem Lifecycle Costs-Ansatz.

„Der Blick auf den Anschaffungspreis von Medizintechnikgeräten ist ein trügerisches

Entscheidungskriterium. Selbst wer einen Vollwartungsvertrag in seine

Berechnungen einbezieht, kalkuliert mit einer großen Unbekannten: den

Gesamtkosten, die solche Geräte im Laufe ihres Produktlebens verursachen“, so Kai Hafermann, Geschäftsleiter der Curatis GmbH.

Der Betriebswissenschaftler (MBA) und Fachbuchautor hat eine Kostenanalyse für den Gesundheitssektor entwickelt, im Speziellen für Medizintechnikgeräte in deutschen Krankenhäusern: Der so genante Lifecycle Costs-Ansatz bietet die Chance zur Kostenoptimierung.

Zu den Lifecycle Costs zählen etwa Ersatzteile, Energiekosten, Software-Upgrades, Auslastungsgrad, Ausfallzeiten, Administration, Logistik und Entsorgung. Während die Anschaffungskosten in der Gesamtbetrachtung des Produktlebenszyklus eines Medizintechnikgerätes oft lediglich mit zehn bis 50 Prozent zu Buche schlagen, liegen die Folgekosten im Durchschnitt dreimal höher als der Anschaffungspreis. Beläuft sich der Kaufpreis eines Gerätes auf 1,5 Millionen Euro schlagen die

Lebenszykluskosten darüber hinaus folglich mit 4,5 Millionen Euro zu Buche.

In vielen Fällen werden diese Kosten in Krankenhäusern aber weder ermittelt, noch direkt wahrgenommen. Betriebskosten-Analysen, die Curatis deutschlandweit in mehr als 350 Klinikprojekten durchgeführt hat, zeigen, dass die durch Medizintechnik verursachten Folgekosten sogar zu den größten Kostentreibern im Klinikbetrieb gehören.

Einer der Gründe liegt in mangelnder Kostentransparenz. Der zweite Grund ist, dass die Innovationszyklen für Medizinprodukte inzwischen unter drei Jahren liegen und viele Geräte alters-, funktions- oder gesetzmäßig bedingt ausgetauscht werden müssen. Der Investitionszwang in den Kliniken ist daher hoch. „Reine Investitionswut führt dann oft zu vorschnellen Entscheidungen“, weiß Hafermann.

Grundsätzlich ist festzustellen: Je kostenintensiver das Gerät, umso höher die damit verbundenen Lebenszykluskosten. Geräte der Strahlentherapie, der Röntgendiagnostik und sonstiger Bildgebung (CT, MRT), wie sie etwa auf der MEDICA jetzt neu vorgestellt werden, zählen zu einer medizintechnischen Ausstattung, die enorme Folgekosten produziert.

Zur Bewertung der Folgekosten in der Medizintechnik hat Curatis Geschäftsleiter Kai Hafermann das Fachbuch „Produkt-Lifecycle Costs von Medizintechnikgeräten.

Entwicklung eines Konzeptes“ geschrieben. Es ist im AV Akademikerverlag, Saarbrücken, erschienen und kann bei Curatis angefordert werden unter info@curatis.de. Es kostet 49,90 Euro.

 

Über CURATIS

Die Curatis GmbH, Eschborn, ist eine auf die Gesundheitswirtschaft spezialisierte, unabhängige Ingenieur- und Projektmanagementgesellschaft, die seit 1999 die Ökonomie und Effizienz von Arbeitsabläufen in deutschen Kliniken und Pflegeeinrichtungen analysiert und optimiert. Das von Franz Kissel gegründete Unternehmen beschäftigt 40 fest angestellte Mitarbeiter, darunter Medizintechniker, Architekten, Ingenieure, Küchenmeister sowie ehemalige Kranken- und Altenpfleger. Das Leistungsspektrum der Curatis GmbH umfasst das Engineering von Prozessen sowie die Projektumsetzung in den Geschäftsbereichen Health Care, Senior Living sowie im Public Sector. Es ist nicht nur auf die Optimierung von

Arbeitsabläufen ausgerichtet, sondern integriert auch die Planung und den Bau von Krankenhausküchen, Laboren und OP´s. Mehr als 350 Klinik-Projekte in Deutschland wurden seit Gründung von Curatis umgesetzt. Zu den Auftraggebern zählen große kommunale Krankenhäuser, Universitätskliniken, Klinik-Verbünde sowie Privatkliniken.

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Interview zur Medizintechnikplanung im Klinikum Hanau

Eschborn, 28. April 2015 – Mit der richtigen Planung von Neubauten können Kliniken mehr Raum für ihr Versorgungspektrum schaffen. Das hat das Klinikum Hanau mit dem Neubau eines 5-geschossigen Bettenhauses bewiesen. Teil des Plans war es, in unmittelbarer Nähe zur Zentralen Notaufnahme (ZNA) eine fachübergreifende Diagnostik zu ermöglichen.

2015-04-28 09:31

Kurze Wege für die Maximal-Versorgung: Wie das Klinikum Hanau mit einem Neubau auch sein Leistungsspektrum erweitert hat

Eschborn, 28. April 2015 – Mit der richtigen Planung von Neubauten können Kliniken mehr Raum für ihr Versorgungspektrum schaffen. Das hat das Klinikum Hanau mit dem Neubau eines 5-geschossigen Bettenhauses bewiesen. Teil des Plans war es, in unmittelbarer Nähe zur Zentralen Notaufnahme (ZNA) eine fachübergreifende Diagnostik zu ermöglichen.
 
Wie ist es gelungen, bauseitige und medizintechnische Anforderungen in der Planung zu berücksichtigen? Wie wurde neue, moderne Medizintechnik in den Altbestand integriert? Und welchen Einfluss hat das Projekt auf die Entwicklung von Planungsleistungen für Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft? Ein Gespräch mit den verantwortlichen Planern Dipl.-Ing. und Architekt Armin Wentzler und Dipl.-Ing. Claudia Hanke von der CURATIS GmbH aus Eschborn.
     
Frau Hanke, Herr Wentzler, um welche Aufgabe ging es im Projekt Hanau?
 
Claudia Hanke: Das Klinikum Hanau, ein Maximalversorger mit 700 Betten, hat ein modernes, 5geschossiges Bettenhaus errichtet. Die Objektplanung oblag dem Architektenbüro WRL. Hierfür übernahm CURATIS die Konzeptentwicklung, Planung und Realisierung der Medizintechnik. Der Neubau beherbergt in den beiden unteren Geschossen eine zentrale Notfallambulanz mit
angeflanschter Liegendanfahrt. In unmittelbarer Nähe zur ZNA finden sich das Herzkatheterlabor, die Endoskopie und die Funktionsdiagnostik, was für die Patienten extrem kurze Wege bei fachübergreifenden Diagnosen bedeutet. Direkt oberhalb der ZNA befindet sich die IMC Station, sodass auch hier eine enge Verbindung dieser beiden Funktionsstellen den Tagesbetrieb erleichtert.  
 
Was hat das Projekt so besonders gemacht und welche Herausforderungen mussten gemeistert werden?
 
Hanke: Insbesondere die Tatsache, dass es sich um einen Neubau handelte, dessen Anbindung an den Bestand bei laufendem Patientenbetrieb vollzogen werden musste und die sich daraus ergebende schwierige Disposition der Montage machten das Projekt sehr komplex. Eine besondere
Herausforderung stellte die Integration eines hochmodernen CT in die zentrale Notfallaufnahme dar. Um neue medizinische Geräte anzubinden, mussten Medienversorgungsstränge benutzt werden, die sowohl den Altbau im laufenden Betrieb, als auch den Neubau versorgen.  
 
Wentzler: Das medizinische Versorgungsspektrum wurde aufgrund eines Chefarztwechsels erweitert.
Die daraus resultierende Herausforderung lag darin, das medizinische Equipment für ERCP (Gallenganguntersuchungen) in einen bereits geplanten endoskopischen Untersuchungsraum zu integrieren. Die zwischenzeitlich gebaute räumliche Situation wirkte sich limitierend aus, trotzdem hat CURATIS eine Struktur gefunden, das Planungskonzept anzupassen.

Worin liegt der Nutzen für den Kunden?
 
Hanke: Den Patienten stehen nun Untersuchungen zur Verfügung, die vorher nicht angeboten werden konnten; die medizintechnischen Anlagen dazu sind auf dem neusten Stand der Technik.
 
Wentzler: Durch die Zusammenarbeit von Nutzer, Architekt und Medizinplaner wurde ein optimales, innovatives Raumkonzept geschaffen.
 
Welche Themen werden bei zukünftigen Planungsprojekten an Relevanz gewinnen?
 
Wentzler: Der Planer, der in der Vergangenheit das Anforderungsprofil der Nutzer für den Bauherren funktional umgesetzt hat, wird zunehmend auch Berater für den Bauherren und stellt mit diesem sicher, dass Planungen auch unter betriebswirtschaftlicher Sicht sinnvoll sind. Beispielsweise sollte ein Gerätepark möglichst schlank gehalten werden, damit Wartungs- und Wiederbeschaffungskosten so niedrig wie möglich sind.
 
Hanke: Außerdem werden Planungszeichnungen heute nicht mehr nur zweidimensional auf dem
Papier gefertigt, sondern durch 3-D Visualisierung aufgewertet, die Räumlichkeiten schon vor Fertigstellung begehbar machen. So können eventuelle Kollisions- oder Schnittstellenprobleme, die ansonsten erst bei Inbetriebnahme ersichtlich werden würden, bereits im Vorfeld aufgespürt und behoben werden.
 
Wird sich darüber hinaus der Markt für Planungsleistungen im Gesundheitswesen verändern?
 
Wentzler: Da die verfügbaren Gelder weniger werden, müssen sich die Planungsleistungen anpassen und an der Ausgabenmöglichkeit des Kunden orientieren. Es müssen budgetorientierte Wege gefunden werden, beispielsweise durch unterschiedliche Leistungsstufen. Wie gesagt, wird der Planer immer mehr zum Berater, der dem Kunden wirtschaftlich sinnvolle Wege aufzeigt. Die Planung als solches wird immer mehr zu einer Hybrid-Leistung aus Planungs-, Ingenieurs- und Beratungsleistungen.

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„Schwarze Löcher" aufspüren - Neues Analyse-Tool checkt 28 Kostenfallen im Klinikbetrieb

Eschborn – Die Zahl ist erschreckend: Mehr als die Hälfte aller Krankenhäuser in Deutschland schreibt rote Zahlen, vielen droht die Pleite. Eine der Hauptursachen sind die immens gestiegenen Sachkosten, belegen aktuelle Studien. Doch an welchen Stellen des Klinikbetriebs werden Ressourcen verschwendet? Ein neu entwickeltes Analyse-Tool hilft Krankenhäusern, versteckte Kostentreiber innerhalb weniger Tage zu identifizieren

2015-03-11 08:32

„Schwarze Löcher“ aufspüren: Neues Analyse-Tool checkt 28 Kostenfallen im Klinikbetrieb

Eschborn – Die Zahl ist erschreckend: Mehr als die Hälfte aller Krankenhäuser in Deutschland schreibt rote Zahlen, vielen droht die Pleite. Eine der Hauptursachen sind die immens gestiegenen Sachkosten, belegen aktuelle Studien. Doch an welchen Stellen des Klinikbetriebs werden Ressourcen verschwendet? Ein neu entwickeltes Analyse-Tool hilft Krankenhäusern, versteckte Kostentreiber innerhalb weniger Tage zu identifizieren.

„In deutschen Kliniken verschwinden jedes Jahr Millionen von Euro in schwarzen Löchern“, sagt Franz Kissel, Geschäftsführer der Curatis GmbH, Eschborn. Gravitationsfeld der Krankenhausmisere seien versteckte Sachkosten, die mit dem technischen Betrieb der Häuser zusammenhängen.

Überalterte Gebäudetechnik, teure Wartungsverträge, Energieverschwendung – die Kumulierung von Kostentreibern in den Sekundärprozessen von Kliniken mache es in aller Regel schwer, sofort wirksame Ansatzpunkte für mögliche Einsparungen zu finden.

Mit der Systemlösung „Optimo Green+“ hat Curatis ein Analysetool entwickelt, das Krankenhäusern hilft, versteckte Kostentreiber innerhalb weniger Tage zu identifizieren. Die Datenbank gestützte Lösung prüft die Kosten von 28 Leistungsfelder des technischen und infrastrukturellen Betriebs von Kliniken ab und setzt die Ergebnisse in Relation zu den Klinikbesten. Das Curatis-Benchmarking ermöglicht den Vergleich auf Basis von 150.000 gespeicherten Referenzdaten, die das Unternehmen in den vergangenen 15 Jahren gesammelt hat.

„Über ein Ampelsystem erkennen Kliniken sofort, welche Bereiche des technischen Klinikbetriebs im roten Bereich laufen“, erläutert Kissel. Die Lösung prüft sowohl ökonomische, als auch ökologische Faktoren im Facility Management ab und hilft Krankenhäusern auch dabei, ihre CO2-Bilanz zu optimieren.

Über CURATIS

Die Curatis GmbH, Eschborn, ist ein auf die Gesundheitswirtschaft spezialisiertes, unabhängiges Beratungsunternehmen, das seit 1999 die Ökonomie und Effizienz von Arbeitsabläufen in deutschen Kliniken und Pflegeeinrichtungen analysiert und optimiert. Das von Franz Kissel gegründete Unternehmen beschäftigt 40 fest angestellte Mitarbeiter, darunter Medizintechniker, Architekten, Ingenieure, Küchenmeister sowie ehemalige Kranken- und Altenpfleger. Das Leistungsspektrum der

Curatis GmbH umfasst das Engineering von Prozessen sowie die Projektumsetzung in den Geschäftsbereichen Health Care, Senior Living sowie im Public Sector. Es ist nicht nur auf die Optimierung von Arbeitsabläufen ausgerichtet, sondern integriert auch die Planung und den Bau von Krankenhausküchen, Laboren und OP´s. Mehr als 350 Klinik-Projekte in Deutschland wurden seit Gründung von Curatis umgesetzt. Zu den Auftraggebern zählen große kommunale Krankenhäuser, Universitätskliniken, Klinik-Verbünde sowie Privatkliniken.

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Modern aber pleite - Investitionswut bringt Krankenhäuser in finanzielle Schieflage

Eschborn (ots) - Neue Operationssäle, neue Medizintechnik: Viele Krankenhäuser in Deutschland sind in den vergangenen Jahren aufwendig modernisiert worden und stehen dennoch kurz vor der Pleite. "Vielerorts wurden gigantische Investitionen ohne Rücksicht auf steigende Sachkosten getätigt. Jetzt stehen viele Kliniken vor dem Aus", beobachtet Franz Kissel, Geschäftsführer des Eschborner Beratungsunternehmens Curatis

2015-02-02 08:32

Modern, aber pleite / Curatis: "Investitionswut bringt Krankenhäuser in finanzielle Schieflage"

Eschborn (ots) - Neue Operationssäle, neue Medizintechnik: Viele Krankenhäuser in Deutschland sind in den vergangenen Jahren aufwendig modernisiert worden und stehen dennoch kurz vor der Pleite. "Vielerorts wurden gigantische Investitionen ohne Rücksicht auf steigende Sachkosten getätigt. Jetzt stehen viele Kliniken vor dem Aus", beobachtet Franz Kissel, Geschäftsführer des Eschborner Beratungsunternehmens Curatis.
Auslöser dafür sind laut Kissel Sanierungskonzepte, die allein auf moderne Ausstattung setzen, ohne die ständig steigenden Unterhaltungskosten für den Gesamtbetrieb der Krankenhausimmobilie unter die Lupe zu nehmen. "Oben im OP steht modernste Röntgentechnik und im Keller verbrennt die alte Heiztechnik Millionen."
Zu den Altlasten, die Kliniken zunehmend zu schaffen machen, zählt der Facility Management-
Experte die Wartung und Pflege medizintechnischer Altgeräte, die in den Katakomben großer Krankenhäuser häufig anzufinden seien. Kissel: "Da hängen teure Wartungsverträge dran, die noch über Jahre große Löcher ins Budget fressen."
Nach Curatis-Analysen sind mehr als die Hälfte aller Wartungsverträge in deutschen Kliniken überteuert. So könne ein MRT-Vollservicevertrag im Zeitraum von zehn Jahren zu Kosten von mehr als einer Million Euro führen.
Eine der Ursachen für die Finanzmisere liegt nach Einschätzung von Curatis in der
Krankenhausförderung, die viele Klinik-Geschäftsführer dazu verleitet habe, Millionen in die
Modernisierung ihrer Medizintechnik zu investieren, ohne jedoch die Gesamtprozesse des Klinikbetriebs zu optimieren. Kissel: "Die Investitionswut bringt viele Krankenhäuser jetzt in eine finanzielle Schieflage."

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Deutschlands Kliniken sparen an der falschen Stelle

Eschborn, 2. September 2014. Krankenhäuser, die über Stellenabbau oder Arbeitsverdichtung Kosten einsparen wollen, sparen an der falschen Stelle“, sagt Franz Kissel, Geschäftsführer der Curatis GmbH aus Eschborn. Das Unternehmen analysiert und optimiert seit 15 Jahren Arbeits- und Versorgungsprozesse in Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Die Auswertung von mehr als 350 seit 1999 in einer Datenbank gespeicherten Curatis- Projekte zeigt, dass die Defizite in Deutschlands Kliniken in den meisten Fällen nicht bei den Personalkosten zu suchen sind.

2014-09-02 09:26

Deutschlands Kliniken sparen an der falschen Stelle

Eschborn, 2. September 2014. Krankenhäuser, die über Stellenabbau oder Arbeitsverdichtung Kosten einsparen wollen, sparen an der falschen Stelle“, sagt Franz Kissel, Geschäftsführer der Curatis GmbH aus Eschborn. Das Unternehmen analysiert und optimiert seit 15 Jahren Arbeits- und Versorgungsprozesse in Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Die Auswertung von mehr als 350 seit 1999 in einer Datenbank gespeicherten Curatis- Projekte zeigt, dass die Defizite in Deutschlands Kliniken in den meisten Fällen nicht bei den Personalkosten zu suchen sind.

Vier Aspekte der Curatis-Analyse:

Viele Managemententscheidungen in deutschen Kliniken werden isoliert getroffen.

Eine disziplin- und abteilungsübergreifende Betrachtung der in einem Gesundheitsbetrieb ineinandergreifenden Versorgungsprozesse fehlt häufig. Kissel: „Drei von vier Krankenhäuser in Deutschland wissen nicht, wo sie stehen, da Schnittstellen und Monitoringtools und somit detaillierte Informationen fehlen. Wer sparen will, muss alle Ressourcen betrachten.“

Innerbetriebliche Leistungsverrechnung fehlt.

Kissel: „In vielen Häusern fehlt die Bewertung von Leistungen und deren Weiterbelastung an die betreffenden Kostenstellen. So ist weder eine verlässliche Kostenkontrolle möglich, noch lassen sich Produktivitätskennzahlen ermitteln.“

Teure Instandhaltung der Gebäude- und Medizintechnik.

Optimierungsbedürftige Technik verschlingt im Krankenhausbetrieb Millionen. Kissel: „Mit dem Neubau von Kliniken und der Neuplanung von Laboren und Medizintechnik könnten in öffentlichen Häusern enorme Einsparpotenziale realisiert werden.“ Aufgrund der fehlenden Finanzierung durch die Länder müssen Kliniken Kosten und Prozesse in ihren Häuser optimieren, um aus den so erzielten Einsparungen im zweiten Schritt in neue Technik reinvestieren zu können.

Veränderungsprozesse werden mangelhaft kommuniziert.

Die Neuorganisation von Arbeitsabläufen und die Vermeidung von Doppelarbeit wird vom Klinikpersonal häufig als Mehrbelastung empfunden, obwohl die Arbeitsverdichtung faktisch nicht steigt, sondern sich mittelfristig – beispielsweise durch den Einsatz unterstützender Softwarelösungen – sogar reduzieren lässt. Kissel: „Häufig fehlt Zeit für Schulungen und Dialoge, die Verständnis für die neuen Prozesse schaffen.“

Über CURATIS

Die Curatis GmbH, Eschborn, ist ein auf die Gesundheitswirtschaft spezialisiertes, unabhängiges Beratungsunternehmen, das seit 1999 die Ökonomie und Effizienz von Arbeitsabläufen in deutschen Kliniken und Pflegeeinrichtungen analysiert und optimiert. Das von Diplom-Techniker Franz Kissel gegründete Unternehmen beschäftigt 40 fest angestellte Mitarbeiter, darunter Medizintechniker, Architekten, Ingenieure, Küchenmeister sowie ehemalige Kranken- und Altenpfleger. Das Leistungsspektrum der Curatis GmbH umfasst das Engineering von Prozessen sowie die Projektumsetzung in den Geschäftsbereichen Health Care, Senior Living sowie im Public Sector. Es ist nicht nur auf die Optimierung von Arbeitsabläufen ausgerichtet, sondern integriert auch die Planung und den Bau von Krankenhausküchen, Laboren und OP ́s. Mehr als 350 Klinik-Projekte in Deutschland wurden seit Gründung von Curatis umgesetzt. Zu den Auftraggebern zählen große kommunale Krankenhäuser, Universitätskliniken, Klinik-Verbünde sowie Privatkliniken.

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Michael Cammann ist neuer CURATIS Geschäftsführer

Ansprechpartner

Dipl.-Ing.

Michael Cammann

Geschäftsführer

+49 (0) 173 . 6 66 95 07

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